Su-22

  • 16.1.2015

    L-39, 187,  Standort und Status geändert

    Su-22M4, 370, ebenso

    Mi-24D, 390, ebenso

     

  • 5.12.2015

    321, L-29, neuer Standort

    706, Su-22M4, neuer Standort

  • Luftfahrtechnisches Museum Rechlin

    Wer an Rechlin denkt, denkt an die Erprobungsstelle der Luftwaffe bis 1945. Danach wurde ein Teil der Flugplatzbauten von den sowjetischen Streitkräften und von der NVA nachgenutzt. Einen Flugplatz fand man nicht mehr, es wurde ausschließlich im benachbarten Lärz geflogen.

    Um aber die Erprobungsstelle und die Nutzungen nach 1945 zu dokumentieren, gründete sich in Rechlin ein Förderverein, erwarb ein Teil der ehemaligen E-Stelle Nord und eröffnete 1998 ein Museum. Seit dem hat sich viel getan. Historische Gebäude wurden entkernt, renoviert, andere Hallen abgerissen. Die U-Förmigen Garagen und Lagerhallen sind erhalten und beinhalten einen Teil der Ausstellung, der Innenhof ist nun frei. Nördlich anschließend wird eine neue Ausstellungshalle gebaut und soll 2017 eröffnet werden.

    Das Museum beleuchtet drei Zeitepochen. Die Erprobungsstelle wird ausführlich dargestellt. Originale Technik und Nachbauten von Flugzeugen, dekoriert von vielen Bildern sind zu sehen. Die Nutzung durch die GSSD und NVA zeichnet sich durch originale Flugzeuge, Hubschrauber und Schiffe aus. Natürlich ist auch einiges an Innenleben erlebbar, vom Schleudersitz bis zu den Funkgeräten der NVA. Warum? Rechlin war Nachrichtenlager der NVA, hier wurde u.a. auch die Funktechnik gelagert, repariert und endbearbeitet.

    Teil 3 des Museums ist im Entstehen, ich würde es als Aussenlager bezeichnen. Aussenlager für das Militärhistorische Museum Berlin-Gatow. Nach z.B. einer Bf-109, Fokker folgte Anfang 2017 das MiG-21 Schnittmodell aus Gatow. Durch das dortige neue Ausstellungskonzept können nicht mehr alle Exponate gezeigt werden und gehen leihweise an andere Museen. 

    Eingangsbereich mit restaurierten Garagentoren und originalem Pflaster.

    Im Vergleich zu anderen Museen ist auffällig, dass die Ausstellung sehr sauber, hell, und gepflegt wirkt. Alles ist beschriftet und bezeichnet. Audio Guide Systeme sind aber nicht vorhanden. 
    Die Preise sind moderat, Parken ist frei, ein kleines Restaurant fußläufig erreichbar.

    MiG-23ML ex. NVA 332. Nach langer Zeit unbeachtet in Peenemünde nun in Rechlin. Die Ende der 1980er Jahre noch

    moderne Maschine flog nur wenig mehr als 5 Jahre in Peenemünde.
    Lebensläufe hier

     

    Abdeckblech Schubrohr, montiert an der Su-22UM3K, ex. 119 NVA. Die Suchoi war das erste Flugzeug im Museum.

    Ebenfalls ein Detail, Fahrwerkschacht der polnischen MiG-21. Die unterschiedlichen Farbschichten sind sichtbar dunkelgrau, hellgrau, später hellgrün im Schacht und 3 Grüntöne auf der Klappe. Darunter teilweise noch ein Olivton.

    Innenbereich: Neben einer Motorensammlung auch die obligatorischen Absturzreste, Merlin Motor einer Handley Page Halifax

    Aus Berlin-Gatow angereist: Fokker D.VII Nachbau

    Auch ein (Holz)Nachbau: Fock Wulf Ta-154, die deutsche "Moskito". Aber bei weitem nicht so erfolgreich wie das Original.

    Noch ein Teilnachbau: Messerschmitt Me-262 mit Originalteilen. 

    NVA Geschichte: Funkgeräte aus dem benachbarten Lager

    Auch historisch, aber etwas älter: Teile eines Il-2 Cockpits, vergraben auf dem Platz (Lärz?) gefunden. Die Aluminiumteile sind Original. Ob das Cockpit in Teilen wieder Einzug in die Ausstellung findet?

    Aus Stade kam dieser Mi-8T, ex. 902 im Jahre 2000 nach Rechlin. Leider aktuell nicht begehbar. 

    Zweiter Hubschrauber, aktuell in der Restaurierung: Mi-2 Fotoversion ex. 328, seit 2006 in Rechlin.

    Abschließend ein Bild von 2004. Die mittige Lagerhalle kurz vor Ihrem Abriss. Hier befindet sich heute der freie Innenhof mit den ausgestellten Booten. 

    Im Vergleich zum Besuch vor 12 Jahren hat sich einiges getan. Aussen wir Innen. In hoher Geschwindigkeit geht es weiter. Wir werden das Museum "im Auge" behalten! Ein Besuch lohnt sich auch zukünftig.

     

     

    Text/Fotos: (C) Jan Könnig, Uelzen 2016/2017

  • MiGs in Dermsdorf/Koelleda

    Neben der Su-22M4, ex. 682 der NVA, stehen in Dermsdorf bei Koelleda (noch) drei MiGs der ehemaligen NVA.
    Als erstes die MiG-21M, ex. 560, Werknummer 410 wurde nach nur 5 Jahren im Dienst 1974 nach einher Havarie ausser Dienst gestellt und diente danach an der OHS in Kamenz als Lehrobjekt.
    1998 war Sie in sehr gutem optischen Zustand in Dermsdorf ausgestellt. Sie hatte, wie alle anderen Flugzeuge auch, nun schon 3-4 Jahre dort verbracht.

    2014 stand die Maschine verpackt und am Rand des Flugplatzes. Der Grund ist leider nicht klar. Steht ein Verkauf an?

    Die MiG-21PFM, ex. 771, war zeitweise am Flughafen Erfurt als Werbeträger zu finden, nun wieder in Dermsdorf. 

    Weiter stehen zwei MiG-21U am Platz,

    die MiG-21U-400, ex. 251, von 1964 bis 1990 im Dienst, Bilder von 1998 und 2014. Eine sehr alte "Lady", die U-400 war die Schulversion der ersten MiG-21 Versionen. Erkennbar am fehlenden Bremsschirmbehälter über dem Triebwerk, an Version U-600 ist dieser dort vorhanden.


     

    Und zuletzt die MiG-21U-600, ex. 289, von 1967 bis 1990 im Dienst, auch jeweile Bilder von 1998 und 2014.

    Alle Maschinen stehen ohne Abdeckung (bis auf die ex. 560) auf dem Platz, präsentieren sich in gutem äußeren Zustand, ohne größere Beschädigungen. Die Bundeswehr Kennungen wurden entfernt, alte NVA Kennungen sind eilweise wieder erkennbar. Die DDR Hoheitszeichen wurden nachträglich aufgebracht. 
    Allen Maschinen ist gleich, dass Abdeckungen von anderen Flugzeugen verwendet werden, z.B. ein Triebwerksauslassverschluss der 837 an der 289. Die Lacke sind reichlich verwittert und lösen sich teilweise, Kanzeln nicht abgedeckt.  
    Wer aber einige MiG´s im Originalzustand besichtigen möchte, Dermsdorf liegt direkt an der A71, in der Nähe von Kölleda, Thüringen.

    (C) Text und Bilder, Jan Koennig

     

  • Polnisches Luftfahrtmuseum Krakau - Gestern und Heute

    Tief im Südosten Polens, wir besuchen eines der größten Luftfahrtmuseen Europas. 

    Muzeum Lotnictwa Polskiego w Krakowie, mitten in der Stadt Krakau, gelegen auf Teilen des ehemaligen Flughafens Krakow-Rakowice. Aus dem Norden Deutschlands ist die Anreise nicht eben machbar. Daher wurde bei einem ersten Besuch 2004 ein Zug benutzt, der damalige Eurocity Wawel. Anfahrt aus Hamburg direkt nach Krakau. 
    Diesen Zug gibt es leider nicht mehr, so kam 2015 nur die PKW Anreise in Frage. Nicht minder interessant, denn unterwegs in Schlesien sind gute Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden!

    Es soll hier aber in erster Linie um den Vergleich 2004-2015 gehen, denn das Museum selbst wurde reichlich beschrieben und auch 2007 von Rene besucht.

    2004 konnte man noch von Geheimtip sprechen, wenig nichtpolnische Besucher verirrten sich in die kaum ausgeschilderte Ausstellung.
    Platz war reichlich vorhanden, kaum Nachbarn. Im großen Hangar ein Mix aus Weltkriegs Veteranen und polnischen Eigenentwicklungen. Daneben eine historische Halle, frisch eröffnet mit den Resten der Deutschen Luftfahrt Sammlung Berlin, einigen WK I Flugzeugen bzw. deren Rümpfe. Der Rest stand in Freien, nicht restauriert aber ordentlich erreichbar und zugänglich. 

    Bis 2015 hatte sich einiges verändert. Ein neues Hauptgebäude wurde errichtet, zu meinem Besuchszeitpunkt leider wegen Renovierung geschlossen. Schade. Westlich der WK I Halle entstanden 2 Wellblechhallen für die Ausstellung "Kalter Krieg" und als Werkstatt genutzt werden. Leider sind beide Hallen sehr unpassend und unschön. Aussen ist die Grundaufstellung weiterhin vorhanden, es sind viele Exponate dazugekommen. Fast würde ich sagen, die Menge der Flugzeuge und Hubschrauber hat sich verdoppelt. Mehr als verdoppelt hat sich die Anzahl der Bauten ringsum, das Museum ist eingebaut worden von modernen Gebäuden. Um so erstaunlicher, dass dazwischen trotzdem noch geflogen wird, einmal jährlich findet das Piknik lotniczy - eine Airshow statt.

    Hauptgebäude und neuer Eingang

     

     

    2015, Blick durch die Aussenausstellung

    2004 war die Flugzeugmenge deutlich geringer

    2004, Blick über die MiG-Ecke. Kaum Bebauung in der Nähe. 

    2015, mittig die WK I Halle, rechts noch sichtbar die Blechhalle für die Ausstellung "Kalter Krieg". Die Flugzeuge im Vordergrund, u.a. Harrier, MiG-21 und Jaguar sind dort thematisch angeordnet.

    2004 standen hier Mi-4 Hubschrauber. Auf dem Gelände der heutigen Blechhallen lagerte die Reserve des Museum, u.a. MiG-21 und Su-7.

     

    Allein die Menge der Flugzeuge und Hubschrauber ist also in den letzten 11 Jahren deutlich gewachsen. Über den Zustand der Exponate kann das leider nicht gesagt werden. Einiges wurde restauriert (Spitfire, Bf-109) einiges nur mit Farbe versehen (LIM- Versionen, Mi-4, Il-10). Der große Rest steht leider heute genauso da, wie vor 11 Jahren. Umwelteinflüsse nagen auch hier am Metall und den Plexiglasscheiben.
    Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass Luftfahrtmuseen aktuell nicht mit warmen Geldspenden versorgt werden. Lieber den 100en Cappuccino oder nach 2 Jahren endlich wieder ein neues Auto... als etwas Interesse, Zeit oder gar Geld in "altes Blech" zu stecken. In gewisser Weise ist das Krakauer Museum mit dem ehemaligen Museum in Moskau/Chodinka zu vergleichen.
    Innenstadtlage, umrahmt von neuen Häusen, immer weniger Platz. Chodinka gibt es nicht mehr. Allerdings, das Krakauer Museum ist ein staatliches Museum, keine Privatveranstaltung, wie das damalige Museum Chodinka. 

    LIM-2, 712 rot  im Jahre 2015

    gleiches Flugzeug, LIM-2, 712 rot im Jahre 2004.

    Impressionen 2015 unter der Il-28 Fläche hindurch

    F-105D "Polish Glider" vor dem Hangar, 2015

    Auffällig ist, das mittlerweile Konzepte für unterschiedliche Ausstellunsggruppen greifen. So wird das Thema 1. Weltkrieg mit den Resten der Deutschen Luftfahrt Sammlung dargestellt. Leider sind alle Ecken/Räume sehr dunkel, kaum fotografierbar.
    Gleiches gilt auch für die Motorensammlung und die Halle "Kalter Krieg".  Welcher Hintergrund verbirgt sich hier: Stromsparmodus oder alles Konzept?
    Die MiG und Su-Alley dagegen ist an gewohnter Stelle chronologisch nach Typ aufgestellt. Neu dazu gesellen sich landwirtschaftliche Flugzeuge und Passagierflugzeuge. 
    Wenn man die Suchoi´s etwas weiter auseinanderziehen würde, würde das beim Fotografieren helfen!

    2004, gerade öffentlich zugänglich gemacht: WK I Flugzeuge mit Flatterband

    2015 in Inselform ohne zusätzliche Beleuchtung ausgestellt, hier glüht das Blitzgerät!

    Fazit: Trotz einiger Unzulänglichkeiten ist dieses Museum ein Pflichtpunkt auf der Museum-To-Visit Liste. Vielleicht wird die eine oder andere Maschine restauriert und Depotflugzeuge ausgestellt oder gegen sinnvolle Ergänzungen getauscht.
    Natürlich ist Krakau selbst ein Besuch wert - in 10 Jahren komme ich wieder!

    MiG-21, Su-20 und diverse LIM- Depotmaschinen, wie lange noch?

    Weitere Bilder in der Galerie, hier eine Auswahl:

    • 0305, PZL I-22 Iryda M-93K
    • Zugriffe: 148
    • 2, PZL P-11C
    • Zugriffe: 85
    • 9107, MiG-21MF
    • Zugriffe: 111
    • 3005, Su-22M4
    • Zugriffe: 126
    • Tupolew Tu-2S
    • Zugriffe: 84
    • PZL-130T Turbo Orlik
    • Zugriffe: 138
    • 2004, WSK SBLim-2A
    • Zugriffe: 145
    • 2003, MiG-21M
    • Zugriffe: 118
    • 1414, WSK Lim-5R / MiG-17F
    • Zugriffe: 149
    • 06, Su-7BM
    • Zugriffe: 129
    • Aviatik C.III
    • Zugriffe: 89
    • Su-22M4 Bewaffnungsdetails
    • Zugriffe: 124
    • XW-919, Harrier GR. 3
    • Zugriffe: 110
    • De Havilland DH.100 Vampire
    • Zugriffe: 101
    • 9349, MiG-21UM
    • Zugriffe: 135
    • 1217, MiG-21U
    • Zugriffe: 126

    oder Map

     

     

  • Su-22M4, 682 NVA, 25+17 Bundeswehr in Dermsdorf

    Die Suchoi Su-22M4, Werknummer 26204 wurde am 7.3.1985 im JBG-77 in Laage in Dienst gestellt.
    Nach der Ausserdienststellung 1990 "landete" die Maschine 1994 in der Sammlung auf dem Flugplatz Dermsdorf bei Kölleda / Thüringen. Das "landete" ist aber nicht als fliegende Landung zu verstehen, die Anlieferung erfolgte mittels LKW.

    Dort ist die Maschine weiterhin vorhanden und steht im östlichen Bereich des Flugplatzes.

    Obwohl ungeschützt der Witterung ausgesetzt, ist oberflächlich nur die Lackierung etwas verändert, der Zustand des Flugzeugs aber augenscheinlich recht gut. Gut bewacht auf dem Flugplatz sind zum Glück keine Schmierereien oder ähnliches zu sehen.
    Innerhalb des Flugplatzgeländes hat sich die Su-22 etwas bewegen lassen, wie ein Bild von 1998 zeigt. Damals stand die Su noch in einer Reihe mit den dort vorhandenen MiG´s.  

    (C) Text und Bilder: Jan Koennig 2014

Galerie

  • 37027 57 AJS37 Viggen
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