Airshows

Warum ein nun dritter Teil des MAKS Berichtes?
Hier möchte ich einige allgemeine Eindrücke vermitteln und Bilder zeigen, die in den 2-3 Seiten der bekannten Hochglanzmagazine mit immer den gleichen Fotos nicht auftauchen.
Zunächst stellt sich immer die Frage des "Wie-Hinkommen"?
Ein umsichtiges Reisebüro aus Uelzen half mir wie immer und mit einer Agentur vor Ort waren Flug, Hotel, Fahrer/Auto und Reisen gebucht. Mit Flug und Hitel gab es wieder keine Probleme, auch der "Auszug" aus dem überfülltem Hotel Ukraina erwies sich als richtig.
Leider hatte ich Pech mit Fahrer und Auto. In Erwartung eines (jüngeren) lebhaften, ja schon manchmal chaotischen Fahrers mit Lada fand sich ein bedächtiger Japan-Lenker  ohne Radio im Auto.
Deutsch verstand er machmal, mein Russisch wollte er nicht sprechen und Englisch niemals!
Anstregend, so Fahrten im Schweigen. Leider hatte er überhaupt keine Ahnung von Moskaus Umlandstrassen.
Mehrmals verfuhren wir uns, meine zaghaften Korrekturversuche wurden stur ignoriert. Auch so ein Extra-Parkticket legt man lieber ins Handschuhfach. :(
Glücklicherweise  war auf die Miliz Verlaß und wir mussten und konnten nur direkt zur MAKS fahren. Schade, fast 2 Stunden vertan..
Parkplatz zwar super, aber Einlasskontrollen trotzdem wie immer....

 m3-01.jpg
 
Nun, die frühen Vormittage sollte man trotzdem nutzen, um einige menschenarme Bilder zu erlangen!
 
Anfangs patroullierten neben der Miliz und Security auch die Gazellen der Medizinischen Hilfe, Sie bekamen aber schnell gut zu tun.
 
Leider an der Flight Line wieder das altbekannte Programm: 
Start- und Landebahn 400 m weit weg, Hitzeflimmern, Sonne von vorn und oben den ganzen Tag.. 
Selbst doch schon größere Su-27 sehen da klein aus.
 
Aber mit ein bisschen Schatten muss man nun leben und auch nicht immer nur MiG´s und Su´s konnte man vor die Linse bekommen. Hier eine Jak-18T des LII aus Schukowski.
 
Entgegen aller Traditionen begann das offizielle Flugprogramm nicht mit der MiG-25 sondern mit Su-25!