Airshows

Die Bundeswehr hatte zum "Tag der Bundeswehr" geladen. An 15 Standorten in ganz Deutschland präsentierte sich die Bundeswehr dem Publikum, das diese Einladung auch zahlreich annahm. Die Bundeswehr selbst zählte mehr als 235.000 Besucher. Allein knapp 60.000 davon waren in Fritzlar, auf dem Heeresflugplatz anwesend. Wir auch. Dabei sind einige Bilder entstanden, denn in Fritzlar gab es einiges am Boden und in der Luft zu sehen.

 

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Das Anliegen des "Tag der Bundeswehr" war ganz offensichtlich in zwei Punkte geteilt. Da war zum Ersten die Aussendarstellung um Positive Meinungsbildung der Bundeswehr wehr selbst. In Zeiten von Beschaffungsskandalen soll endlich wieder in helles Licht über den Mitarbeitern in Flecktarn leuchten. Auch hofft man so, jede (heute so empfundene) Ruhestörung durch Kampfflugzeuge und Geschützlärm und immer mal wieder auftretende Manöverschäden in dei Schublade des Akzeptieren und Verstehen zu bugsieren.
Zum Zweiten war dieser Tag ein gewaltiges Speed Dating, denn die Bundeswehr braucht Freiwillige. Nicht gerade fördernd für sie Gewinnung von Angestellten, das Säbelrasseln im Osten von Europa. Die aktuellen Entwicklungen waren sicher bei den Planungen zu diesen Tagen noch nicht absehbar. 

Aus anderen Ländern ist dieses Einleiten einer Flugveranstaltung ein gewohntes Bild: Ein Fallschirmspringer mit Kappen in Landesfarben gleitet zur Erde. In Deutschland ist mir dieses Bild neu. Vielleicht werden die nächsten "Tage der Bundeswehr" auch von 3 Tornados eröffnet, die Rauch in schwarz-rot-gelb in den Himmel zeichnen. 

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In diesem Bericht soll es ehr um Luftfahrzeuge in der Luft gehen, denn auf dem Boden. Erster Vertreter dieser Gattung., die Bo-105, 87+16. Dieses Bild zeigt das ganze Schlamassel, die Bo war weit weg, der Himmel grau, die Luft feucht und trüb.
Viele Maschinen der kleinen, wendigen und auch lauten Bo gibt es nicht mehr, bald sind diese Fotos rar!

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Wahrscheinlich der letzte öffentliche Auftritt einer BW UH-1D, hier die 73+35.

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Das Arbeitspferd setzte die Fallschirmspringer ab, flog ein kleines Display und später eine Fotografenrunde. Auch für diesen Hubschrauber kommt 2016 das Ende in der Bundeswehr.

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Das sind die Nachfolger, UHT Tiger 74+42 mit schönem Display

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Und der aktuell so gescholtene NH-90. Dieser kann zwar keinen Looping fliegen, dafür aber Kräfte absetzen und aufnehmen. 

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Dazu kann der NH-90 (hier 78+23) auch schnell fliegen, das Fahrwerk dazu einziehen. 

Das waren die Hubschrauber in der Luft über Fritzlar, in der nächsten Woche wollen wir die Exemplare im Static zeigen. Es wird auf jeden Fall bunter! Hier schon mal ein Blick voraus, auch auf die schöne Umgebung von Fritzlar, übrigens eine kleine, aber sehenswerte Stadt!

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