Luftfahrtmuseen

Erzgebirge, Talsperre Rauschenbach und Cämmerswalde sind Begriffe mit denen man nicht unbedingt die Fliegerei verbindet, oder? Falsch. In Cämmerswalde unweit der deutsch-tschechischen Grenze gibt es ein kleines privates Flugzeugmuseum: Gaststätte am Flugzeug.

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Für das leibliche Wohl ist also gesorgt und drei Luftfahrzeuge warten auf Besucher.

1.MiG-21PFM/SPS-K mit der Kennung 449. Werknummer: 94A6712.

Die Inbetriebnahme dieser MiG erfolgte am 05.01.1968 und am 10.04.1968 wurde sie vom JG-8 in Marxwalde übernommen.

1975 verschlug es sie zum JG-1 in Holzdorf und kurz vor der Wende, laut Museum, am 26.09.1989 nach Drewitz zum JG-7. In Flugzeuge der DDR wird die Außerdienststellung mit dem 18.09.1989 angegeben.

Laut DHS wurde sie am 18.09.1990 an die Offiziershochschule LSK/LV übergeben. Letzter Flugdienst beim JG-7 war der 30.08.1989. Warum hätte die Maschine also nach Drewitz überstellt werden sollen? War die Maschine evtl. nie beim JG-7? Vielleicht können ehemalige Angehörige des JG-7 hier Licht ins Dunkel bringen!

Nach der Zeit als Lehrobjekt wurde sie später (wann?) vom Traditionsverein Drewitz übernommen. Zehn Jahre später, im November 1999, ging die Maschine an das Flugplatzmuseum Cottbus.

2001 kaufte Familie Hetze, Betreiber der Gaststätte am Flugzeug die Maschine.

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2.PZL Swidnik Mi-2 mit der Kennung CCCP-20402 (RA-20402), Werknummer 549850076.

Dieser Hubschrauber wurde am 30.09.1986 fertig gestellt. Über den Lebenslauf der Maschine ist nur wenig bekannt. Bis etwa 1991 wurde sie in Sheremetjewo zur Ausbildung verwendet, später (1993) bei Swerdlowsk Aviation. Im August 2006 kam er nach Cämmerswalde.

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