Streitkräfte

Aufgabe der Patrouille Suisse ist es die Leistungsfähigkeit, die Präzision und die Einsatzbereitschaft der Schweizer Luftwaffe zu demonstrieren. Die Piloten der Patrouille Suisse sind entweder Berufsmilitärpiloten beim Überwachungsgeschwader oder Flugverkehrsleiter bei der Schweizer Flugsicherung Skyguide. Das heißt also das sie die Aufgaben als Teammitglied bei der PS neben ihren eigentlichen Tätigkeit ausüben. Trotzdem bietet die PS stets eine präzise und professionelle Vorführung die denen der professionellen Kunstflugteams in nichts nachsteht, wenn gleich die PS jährlich nur etwa 12-16 Vorführungen absolviert. Ein Display dauert ca. 18 Minuten und wird durch den Kommandanten der PS vom Boden aus überwacht. Begleitet wird die Vorführung durch einen Kommentator. Davon gibt es deren zwei, einen für Auftritte im französischsprachigen Raum und einen für Auftritte im deutsch- und englischsprachigen Raum.

Das Team 2004 bestand aus:
Daniel Hösli "Dani" - Kommandant
Daniel Stämpfli "Stampa" - Tiger Uno, Leader
Thomas Peier "Pipo" - Tiger Due, Right Wing
Nicolas Mauron "Nick" - Tiger Tre, Left Wing
Nils Hämmerli "Jamie" - Tiger Quattro, Slot
Daniel Siegenthaler "Sigi" - Tiger Cinque, 2nd Solo
Marcel Mühlethaler "Mäsu" - Tiger Sexi, 1st Solo
Marc Zimmerli "Zimi" - Spare Pilot
Mario Winiger "Wini" - Tiger Otto, Sprecher deutsch/englisch
Alban Wirz "Alban" - Tiger Nove, Sprecher französisch

Für die technische Betreuung ist seit über 10 Jahren die Ground Crew der Betriebe Luftwaffe (BLW), Betrieb Zentralschweiz (BZ) verantwortlich.

Gegründet wurde die Patrouille Suisse am 22.08.1964. Die Idee zu einem Display Team geht jedoch schon auf das Jahr 1959 zurück, als eine Formation bestehend aus vier Hawker Huntern Mk.58 für Vorführungen eingesetzt wurde. Angesichts der bevorstehenden Landesausstellung EXPO 64 und der Tatsache das die Schweizer Luftwaffe 50-jähriges Bestehen feierte, wurde das Training mit der Formation intensiviert und Auftritte im ganzen Land vor begeistertem Publikum durchgeführt. In diesem Zusammenhang entstand schnell der Name Patrouille Suisse in Anlehnung an die Patrouille de France. Die militärische Führung war ebenfalls angetan von der Publikumswirksamkeit und ernannte die Patrouille Suisse zum offiziellen nationalen Kunstflugteam.

1970 wurde die PS auf fünf Maschinen aufgestockt.

Auftritte im Ausland waren aufgrund der Neutralität der Schweiz tabu. Das änderte sich jedoch 1978 als die PS der Einladung der Patrouille de France (diese feierte ihren 25.Geburtstag) nach Salon-de-Provence/Frankreich folgte und dort ihren ersten Auftritt im Ausland absolvierte mit nun sechs Maschinen.

1991 bekamen die Hunter der PS anlässlich der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft endlich einen farbenfrohen Anstrich. Die Unterseite der Maschinen wurde in den Schweizer Farben Rot und Weiss lackiert.

1994 war das letzte Jahr für die PS mit der Hawker Hunter.

1995 meldete sich die PS mit sechs F-5E Tiger zurück in der noch heute verwendeten attraktiven Komplettlackierung in Rot und Weiss. Diese Farbgebung wurde in einem Wettbewerb ermittelt.

1996 wurden die Maschinen mit einer Rauchanlage ausgestattet. Das hatte zwei entscheidende Vorteile. Der Showeffekt wurde gesteigert und die Piloten können sich früher sehen wenn sie aufeinander zufliegen.

2004 ist die PS auf der ILA 2004 in Berlin Schönefeld zu sehen und feiert ihren 40.Geburtstag im September an der AIR'04 in Payerne. Bisher ist das Team unfallfrei und so soll es bleiben. Toi, Toi, Toi!

Formation Supercanard
Formation Supercanard
Der Tunnel
Der Tunnel
 
Auf dem Weg zur Vorführung
Auf dem Weg zur Vorführung
 
F-5E bei der Landung
F-5E bei der Landung
 
40 Jahre PS
40 Jahre PS
 
Start zum Display auf der AIR'04
Start zum Display auf der AIR'04
 
Formation Alinghi
Formation Alinghi
 
Formation Shadow
Formation Shadow
 
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