Vermischtes

Die Geschichte des JaboG33 geht zurück bis ins Jahr 1956. Am 13.11.1956 wurde in Fürstenfeldbruck die Waffenschule 30 aufgestellt, ausgerüstet mit der F-84. 1957 wurde die WS30 nach Büchel/Cochem verlegt. Am 01.07.1958 erfolgte die Umbenennung in Jagdbombergeschwader 33. Schon im Dezember desselben Jahres wurde der Verband NATO-Verband und nimmt seitdem die Aufgaben eines taktischen Jagdbombergeschwaders wahr.

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45+44 Tornado IDS 50 Jahre JaboG33
 

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Die Sonderlackierung:

Für die Feierlichkeiten im Rahmen 50 Jahre JaboG33, sollte natürlich ein Tornado eine Sonderlackierung erhalten. Zu diesem Zweck gab es 2007 einen Ideenwettbewerb, den OFw Boltz (EloStff) gewann. Lackiert wurde die Maschine bei der Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 14 (LwInsthGrp 14). Dazu wurde die 45+44 am 22.07.2008 von Büchel nach Erding überführt. Dort wurde der alte Lack entfernt und eine Grundlackierung in Grau, Dunkelgrau und Schwarz aufgetragen. Vom 25.-29.08.08 wurden dann die Motive aufgebracht. Maßgeblich daran beteiligt waren Major der Reserve Heinrichs und der Grafiker Louis du Chateau. Sie zeichneten 2008 bereits für den Jubiläumstornado 'Pride of Boelcke' verantwortlich. Als Grundfarben wurden Grau und Schwarz gewählt. Grau=heutige Standardfarbgebung des Tornados. Schwarz=Schieferregion Eifel. Unterhalb des Cockpits vor den Lufteinläufen sind die früheren Waffensysteme des Verbandes abgebildet (F-84F Thunderstreak & F-104G Starfighter). Die 21+67 war die letzte F-104G des JaboG33 und steht heute unweit der Hauptwache des Fliegerhorstes. Auf den Lufteinläufen finden sich die Wappen der Garnisonsstadt Cochem (links) und von Rheinland-Pfalz (rechts). Die Zusatztanks tragen die Schriftzüge '50 Jahre' (rechts) und 'Team JaboG33' (links). Auf der Unterseite des Rumpfes befindet sich das Geschwaderwappen und auf den Unterseiten der Höhenleitwerke wurden die Flaggen Deutschlands und der USA als Symbol der Zusammenarbeit kombiniert. Auf dem Seitenleitwerk finden sich die beiden fliegenden Staffeln wieder. Die 331 'Geisterstaffel' rechts und die 332 'Teufelstaffel' links. 

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Ein kurzer Blick auf die Geschichte des JaboG33: 

Oktober 1961: Beginn der Umschulung auf die F-104G

August 1962: Eintreffen des ersten Starfighters

September 1967: 100.000.Gesamtflugstunde

August 1968: 50.000.Flugstunde auf der F-104

1972: 150.000.Gesamtflugstunde

14.05.1973: 100.000.Stunde auf der F-104

24.05.1978: 250.000.Geschwaderflugstunde

April 1982: 200.000 Flugstunden auf der F-104

30.05.1985: Ende des Flugbetriebes mit der F-104. 231.000 Stunden wurden auf dem Starfighter absolviert. Weltweiter Geschwaderrekord!

02.09.1985: Ankunft des ersten Tornados in Büchel.

31.03.1987: 350.000 Gesamtflugstunden

03.09.1999: 100.000.Flugstunde auf dem Tornado

21.12.2005: Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhält das JaboG33 den Abstands-Lenkflugkörper Taurus KEPD350. 

Neben der Jubimühle bestand die Möglichkeit zahlreiche weitere Tornados des Verbandes sowie verschiedene Gastmaschinen zu fotografieren. Premiere feierte der Eurofighter. Mit der 30+17 des Jagdgeschwaders 73 "Steinhoff" landete am 19.09.2008 erstmals eine Maschine dieses Typs in der Eifel.

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30+17 Eurofighter EF2000T JG73 c/n GT0008

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45+33 Tornado IDS JaboG33 Marine Tarnschema

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43+62 Tornado IDS JaboG33. Auch diese Maschine trägt noch das Tarnschema der Marineflieger

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44+23 Tornado IDS JaboG33 in der Farbgebung wie sie langfristig alle Tornados bekommen.

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