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Die Dornier Flugzeugwerft GmbH (DFW) ist mit der Systembetreuung der acht Seefernaufklärer P-3C Orion CUP (Capabilities Upkeep Programme) der Bundesmarine beauftragt. Die Arbeitsgemeinschaft der DFW mit der Elektroniksystem- und Logistik-GmbH (ESG) und das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) haben heute, Freitag, den 12. Mai 2006, den Vertrag über die Systembetreuung P-3C Orion CUP unterzeichnet. Die Arbeitsgemeinschaft konnte im Bieterwettbewerb mit dem wirtschaftlichsten Betreuungsangebot für die P-3C Orion überzeugen. Die DFW nimmt als die systembetreuende Firma innerhalb der Arbeitsgemeinschaft mit der ESG die Rolle des Bevollmächtigten wahr.

„Wir sind für die P-3C Orion-Betreuung richtig aufgestellt und sind überzeugt, als integrierter Betrieb innerhalb des militärischen Luftfahrtzentrums Manching über die optimalen Rahmenbedingungen zu verfügen", stellte Dietmar Schrick, Leiter des Bereichs Betreuung bei EADS Military Air Systems und Geschäftsführer der DFW, anlässlich der Vertragsunterzeichnung fest. „Aufgrund der langjährigen Erfahrung bei der Systembetreuung von Missionsflugzeugen, wie der Breguet Atlantic und der NATO E-3A AWACS, kann die DFW die Bedürfnisse der Marine hinsichtlich der Betreuung des Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdsystems P-3C Orion am besten erfüllen."
Die DFW übernimmt dabei die zentralen Aufgaben der Systembetreuung, wie Instandhaltung, technisch-logistische Betreuung sowie die entwicklungstechnische Betreuung einschliesslich der Musterprüfleitstelle als Verbindungsorgan für die militärische Zulassung zur Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 61, ebenfalls in Manching. Außerdem leitet die DFW das Materialmanagement für die P-3C Orion-Flotte.

Die genannten Aufgaben erbringt die DFW im Wesentlichen im militärischen Luftfahrtzentrum Manching. Für Unterstützungsleistungen, Bedarfsinstandsetzungen am System und die Ersatzteilversorgung richtet die DFW eine Aussenstelle beim Marinefliegergeschwader (MFG) 3 „Graf Zeppelin" in Nordholz ein.

Die DFW wird im Rahmen der technisch-logistischen Betreuung (TLB) die Dokumentation aktualisieren und die Inspektionsverfahren an die Gegebenheiten der Marine anpassen. Die ESG leistet die TLB-Aktivitäten für den überwiegenden Teil der CUP-spezifischen Geräte der P-3C.

Die gesamte Versorgung der P-3C Orion CUP mit Ersatzteilen basiert zukünftig auf einem modernen Materialmanagement-Konzept der Industrie. Dabei verantwortet die DFW die Bereitstellung von Verbrauchs- und Austauschteilen für den Flugbetrieb in Nordholz sowie für die Depotinstandsetzung in Manching. Im Rahmen dieses Konzeptes ist die ESG für die Steuerung der Instandsetzung aller Austauschteile zuständig.

Die acht Flugzeuge, die sich zurzeit noch auf der niederländischen Basis Valkenburg befinden, sollen bis Ende Juni dieses Jahres vom MFG 3 "Graf Zeppelin" übernommen werden.

Hinsichtlich der Instandhaltung der Luftfahrzeuge werden erste planmäßige Wartungsarbeiten in Manching schon im Juli erwartet. Für Oktober ist der Beginn der ersten industriellen Grundüberholung vorgesehen. Das Personal der DFW wurde bereits in Deutschland und den USA für die Instandhaltung ausgebildet. Die Zertifizierung der DFW als Luftfahrttechnischer Betrieb und musterbetreuende Systemfirma der P-3C Orion ist in Vorbereitung und wird nach Vertragsabschluss eingeleitet.
Entwicklungsaufgaben stellen sich kurzfristig bei der vom Auftraggeber geforderten Herstellung der vollen Fähigkeit zum Flug nach Instrumentenflugregeln (Instrument Flight Rules - IFR).

Ein erheblicher Prozentsatz der Wertschöpfung aus dem Systembetreuungsvertrag für die P-3C wird kleinen und mittleren, heimischen Unternehmen zugute kommen. Damit wird dem Interesse des Auftraggebers an einer hohen nationalen Wertschöpfungsquote und dem Erhalt von wehrtechnischen Kapazitäten und Schlüsselqualifikationen entsprochen.

Quelle: eads.net

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