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Das größte Verkehrsflugzeug der Welt, der Airbus-Großraumjet A380 mit 555 Sitzen, hat am 12. Dezember 2006 die gemeinsame Musterzulassung durch die europäische Flugsicherheitsagentur EASA und die US-Luftfahrtbehörde FAA erhalten. Das Type Certificate gilt für die A380 mit Trent 900-Triebwerken von Rolls-Royce.

Die EASA-Musterzulassung für die A380 wurde durch EASA Executive Director Patrick Goudou unterzeichnet, die FAA-Musterzulassung durch John Hickey, Head of Certification der FAA. Übergeben wurden die Dokumente an Alain Garcia, Executive Vice President Engineering von Airbus. FAA Administrator Marion Blakey und hochrangige Vertreter der Zivilluftfahrtbehörden einer Reihe von Ländern aus der ganzen Welt nahmen an der Zeremonie auf dem Airbus-Werksgelände in Toulouse teil.

Die Zulassung durch diese beiden wichtigen internationalen Luftfahrtaufsichtsbehörden folgt auf den erfolgreichen Abschluss eines umfassenden Programms strenger Zulassungsprüfungen, dem die A380 unterzogen wurde und in dessen Rahmen ihre Zelle und Systeme weit über die Konstruktionsgrenzen hinaus beansprucht wurden, um sicherzustellen, dass dieses neue Luftfahrzeug sämtliche Lufttüchtigkeitskriterien erfüllt oder sogar noch übertrifft. Die A380 ist außerdem das erste Flugzeug, bei dem Zulassungsnormen des 21. Jahrhunderts Anwendung fanden.

Das Flugerprobungsprogramm hat auch gezeigt, dass das Flugzeug die garantierte Leistung im Hinblick auf Treibstoffverbrauch und Reichweite erbringt. Der sehr sparsame Treibstoffverbrauch trägt dabei zu niedrigsten Betriebskosten bei und sorgt für sehr geringe Emissionswerte der A380. Als veritabler „Umweltchampion" ist die A380 leiser als jedes andere Verkehrsflugzeug und erfüllt auch die strengen Lärmschutzbestimmungen des Flughafens London-Heathrow, während sie sich im Inneren durch die leiseste Kabine am Himmel und ihren überaus ruhigen Flug auszeichnet. Alle Piloten, die das Flugzeug bisher geflogen haben, sind von seinen hervorragenden Flugeigenschaften begeistert.

Am intensiven Flugerprobungsprogramm sind insgesamt fünf A380 beteiligt; vier der Flugzeuge sind mit Trent 900-Triebwerken von Rolls Royce ausgerüstet, eines fliegt mit GP7200-Triebwerken der Engine Alliance. Bis heute haben diese fliegenden Versuchsträger auf rund 800 Flügen unter der Verantwortung von über 80 Airline- und Zulassungspiloten mehr als 2600 Flugstunden absolviert. Die A380 besuchte im Rahmen des Erprobungsprogramms 38 Flughäfen in aller Welt und stellte unter Beweis, dass sie für den Einsatz auf diesen Plätzen geeignet ist und dort ohne weiteres abgefertigt werden kann.

Die A380-800 ist für die Beförderung von durchschnittlich 555 Passagieren in drei Klassen über Entfernungen von bis zu 15 000 km/8 000 nm ausgelegt. Airbus hat für die A380 bisher 166 Bestellungen und Kaufverpflichtungen von 15 Kunden entgegengenommen. Die erste A380 wird nach aktueller Planung im Oktober 2007 an den Erstbetreiber Singapore Airlines ausgeliefert.

Prüfungen einzelner Flugzeugsysteme im Rahmen des A380-Testprogramms wurden bereits 2001 begonnen, Strukturprüfungen dann im November 2004 und Ermüdungsprüfungen an Flugzeugstrukturen im September 2005. Diese Tests mündeten in eines der umfassendsten Zulassungs- und Flugerprobungsprogramme in der Geschichte von Airbus, das mit dem Erstflug der A380 am 27. April 2005 seinen Ausgang nahm und am 30. November 2006 mit dem erfolgreichen Abschluss der technischen Streckenerprobung endete - nach Flügen rund um den Globus über beide Pole und dem Nachweis der Leistung des Flugzeugs unter den normalen Betriebsbedingungen von Fluggesellschaften.

Die Flugerprobung war auf die Beurteilung der allgemeinen Flugeigenschaften der A380, ihrer Betriebsleistung, der Geräuschentwicklung auf Flughäfen wie auch auf die Bewertung des Systembetriebs im Normalzustand, unter Fehler- und extremen Bedingungen ausgelegt. Im Rahmen der Versuche unter extremen Wetterbedingungen musste sich das Flugzeug erst in der eisigen Kälte des kanadischen Nordens bewähren, dann in der Wüstenhitze am Persischen Golf und schließlich in besonders großer Höhe über dem Meer und bei hohen Außentemperaturen in Äthiopien und Kolumbien. Die Testergebnisse waren ausgezeichnet und übertrafen in vielen Fällen die Konstruktionsziele.

Zu den weiteren Prüfungen, die für Zulassungszwecke durchgeführt wurden, zählten Wasseransaugtests, Starttests mit geringer Geschwindigkeit (die so genannten VMU-Versuche), Flatterprüfungen und Start-/Landeabbruchtests. Zusätzlich zu den Wirbelschleppenversuchen, die für die Zulassung vorgeschrieben sind, arbeitet Airbus eine umfassende Versuchs- und Messreihe in diesem Bereich ab. Diese Tests dienen der Sammlung von Daten zur Unterstützung der Empfehlungen, die von der A380 Wake Vortex Steering Group bei der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO vorgelegt werden und die Wirbelschleppenstaffelung unter verschiedenen Flugbedingungen betreffen (sichere Abstände für Flugzeuge, die hinter der A380 fliegen).

Weitere Highlights neben der erfolgreichen Flugerprobung waren die Prüfungen der Flughafentauglichkeit (Airport Compatibility), in deren Rahmen auf bisher 38 Flughäfen rund um die Welt der Nachweis erbracht wurde, dass sich die A380 wie andere gegenwärtig eingesetzte Großraumflugzeuge abfertigen lässt.

Quelle: eads.net

Photos Archiv JetJournal

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