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Seit dem 16.12.2006 wird der Flugverkehr im Unteren Luftraum, also unterhalb von 7.500 Metern, über Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt von Bremen aus kontrolliert. Die Berliner Fluglotsen, die für diesen Luftraum verantwortlich sind, zogen am 15.12.2006 von der Spree an die Weser, in die DFS-Kontrollzentrale Bremen. Im Rahmen des so genannten Betriebsstättenkonzepts wurde die Zentrale in Berlin Schritt für Schritt abgebaut und der gesamte Flugverkehr in den fünf neuen Bundesländern von den Zentralen Karlsruhe, München und Bremen kontrolliert. Die Verlagerung der anderen Lufträume nach Karlsruhe und München erfolgte bereits in den vergangenen zwei Jahren. Die DFS schließt mit Berlin nicht die erste Kontrollzentrale. Bereits 2002 war die Kontrollzentrale Düsseldorf aufgelöst worden. Der Flugverkehr über Nordrhein-Westfalen wird seitdem von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert. Die Reduzierung der Infrastruktur kommt den Airlines zu Gute: Sie sparen Geld in Form von reduzierten Flugsicherungsgebühren.

Insgesamt 131 Mitarbeiter haben nun im letzten Schritt der Neustrukturierung Berlin verlassen und gehen ihrer Arbeit in Bremen nach. Die Bremer Kontrollzentrale kontrollierte bisher den Unteren Luftraum über Schleswig-Holstein, Niedersachsen, sowie über Hamburg und Bremen. Insgesamt 540 Mitarbeiter, davon 366 Fluglotsen und Flugdatenarbeiter sowie 56 Ingenieure und Techniker sind jetzt für den gesamten norddeutschen Luftraum verantwortlich. Kurz vor Mitternacht wurden alle Hebel umgelegt und die zunächst noch in Berlin verbleibenden Lotsen übergaben die in der Luft befindlichen Flugzeuge in die Obhut ihrer Kollegen in Bremen. Um 23.45 Uhr meldete sich als erste eine Maschine der Condor auf der Sprechfunkfrequenz von Bremen Radar.

Quelle: dfs.de

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