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Heute eröffnete der Flughafen Dresden seinen neuen Hubschrauberhangar. Zahlreiche geladene Gäste des Flughafens, des Rettungsdienstes und der Polizei kamen zu der Einweihung. Den beiden Mietern, der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) und der Polizei, wurden zwei symbolische Schlüssel überreicht.

„Die neuen Räumlichkeiten bieten sehr gute Voraussetzungen für die Arbeit der gemeinnützigen Luftrettungsorganisation DRF“, sagte DRF-Präsident Helmut Nanz in seiner Eröffnungsrede. Die 1.885 Quadratmeter große Halle wird von der DRF und der Polizei gemeinschaftlich genutzt. „Die Hubschrauberhalle, die Lagerräume und die technischen Arbeitsbereiche sind auf dem modernsten Stand. Auch die großzügigen Büro- und Sozialräume bieten unseren Besatzungen gute Arbeitsbedingungen“, betonte Helmut Nanz die Vorzüge des neuen Hangars. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Nur dadurch können wir die medizinische Notfallversorgung optimal sicherstellen“, unterstrich Nanz den hohen Stellenwert eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses.

Seit dem 6. Januar 2006 stellt die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) die Luftrettung in der Region sicher. Bisher war die DRF mit der Polizei in Halle 285 im nordöstlichen Bereich der Start- und Landebahn untergebracht.

Der DRF-Rettungshubschrauber in Dresden

Der Dresdener DRF-Rettungshubschrauber „Christoph 38“ wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 38“ in maximal 15 Minuten erreichen. Der Hubschrauber des Typs EC 135 ist schnell, leise und leistungsstark. Das Einsatzgebiet des Dresdener Hubschraubers umfasst die Leitstellenbereiche Dresden, Pirna, Dippoldiswalde, Meissen, Riesa, Hoyerswerda und Freiberg.

Geschichte des Luftrettungszentrums Dresden

Die DRF blickt auf eine lebendige Geschichte in Dresden zurück. Die gemeinnützige Organisation hatte als Zwischenbetreiber von 1992 bis 1993 bereits den Luftrettungsauftrag in Dresden inne. In den nachfolgenden Jahren war der Bundesgrenzschutz, die heutige Bundespolizei, für die Luftrettung in Dresden zuständig. Am 1. Januar 2002 kam es zu einem bis dato einmaligen Kooperationsprojekt der DRF mit dem Bundesgrenzschutz: Die beiden Organisationen stellten gemeinsam von 2002 bis 2006 die Luftrettung am Standort Dresden sicher. Als Trägerin der wirtschaftlichen Gesamtverantwortung war die DRF für die Abrechnung der Einsätze sowie die Verhandlungen und die Kontaktpflege mit den Krankenkassen zuständig. Die Fliegerstaffel Ost des Bundesgrenzschutzes stellte den Rettungshubschrauber und die Piloten bereit. Am 6. Januar 2006 übernahm die DRF den Flugbetrieb der Station Dresden und löste damit die Bundespolizei ab. Im Jahr 2006 leistete das Luftrettungszentrum Dresden 1.179 Einsätze.

Quelle: drf.de

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