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Die Besatzung von "Christoph 53", des am Flughafen Mannheim-Neuostheim stationierte Hubschraubers der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), hat alle Hände voll zu tun: Von Mai 2006 bis April 2007 wurde der Hubschrauber doppelt so häufig alarmiert wie von Mai 2005 bis April 2006. Ein Grund hierfür ist, dass der Hubschrauber seit einem Jahr über die integrierte Rettungsleitstelle Rhein-Neckar in Ladenburg eingesetzt wird. Die Leitstelle nahm Anfang Mai 2006 ihre Arbeit auf und fasst die ehemaligen Leitstellenbereiche Heidelberg und Mannheim zusammen.

Nach einem Jahr Hubschrauberalarmierung ist die Bilanz von Peter Müller, Leiter der integrierten Rettungsleitstelle Rhein-Neckar, positiv: "Bis zum letzten Jahr konnten wir den Hubschrauber in unserer Region nur über Umwege einsetzen, indem wir über eine andere Leitstelle gingen. Nun können wir "Christoph 5"“ direkt zu Einsätzen alarmieren. Dadurch wird wertvolle Zeit gespart und Notfallpatienten erhalten noch schnellere Hilfe durch einen Notarzt. Für die Notfallversorgung im Rhein-Neckar-Kreis war die Umstellung ein klarer Fortschritt."

Franz Becker, Pilot und Leiter des DRF-Luftrettungszentrums Mannheim, sieht die Vorteile für die Region: "Dass wir in der Region gebraucht werden, zeigen die rasant ansteigenden Einsatzzahlen. In diesem Jahr waren wir von Januar bis April in jedem einzelnen Monat doppelt so häufig im Einsatz wie in den gleichen Monaten 2006. Gerade in entlegenen Gebieten wie dem Odenwald ist der Weg ins nächste Krankenhaus und zum nächsten Notarzt oft weit. Hier profitieren die Menschen davon, dass wir noch schneller vor Ort sein und Hilfe leisten können."

Der Einsatzbereich des DRF-Hubschraubers "Christoph 53" umfasst eine Fläche von rund 1.100 Quadratkilometern, hier leben mehr als eine Million Menschen. Das Haupteinsatzgebiet erstreckt sich von Mannheim im Westen bis Heilbronn und Buchen im Odenwald im Osten sowie von Pfungstadt im Norden bis zum Autobahnkreuz Walldorf im Süden. So erreicht „Christoph 53“ einen Einsatzort in Neckargemünd innerhalb von ca. sechs Flugminuten, einen Einsatzort in Sinsheim innerhalb von ca. neun Flugminuten. Ist der Rettungshubschrauber "Christoph 5" aus Ludwigshafen im Einsatz, fliegt "Christoph 53" auch Einsätze links des Rheines in Rheinland-Pfalz.

Das Dual-Use-Konzept

Seit 2005 fliegen die Intensivtransporthubschrauber in Baden-Württemberg neben dringenden Patiententransporten zwischen Kliniken auch verstärkt Notfalleinsätze. Seitdem kann ein Intensivtransporthubschrauber wie "Christoph 53" direkt von der zuständigen Rettungsleitstelle für Notfalleinsätze angefordert werden, wenn er das notarztbesetzte Luftrettungsmittel darstellt, das den Einsatzort am schnellsten erreicht.

"Christoph 53" in Mannheim

Der seit 1986 am Mannheimer Flughafen stationierte Hubschrauber „Christoph 53“ der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) ist mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzt. Er ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgerüstet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind. Einsätze werden vor allem in die großen Kliniken in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen geflogen. Hinzu kommen Transporte intensivpflichtiger Patienten mit Verbrennungen, Schädel-Hirn-Verletzungen, Polytrauma (Mehrfachverletzungen) oder schweren internistischen Erkrankungen. Zudem führt der Mannheimer DRF-Hubschrauber Transporte von Früh- und Neugeborenen für die Kinderkliniken in Heidelberg und Mannheim durch.

Quelle: drf.de

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