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Am 18.06.2007 leistete "Christoph 60", der am Zentralklinikum Suhl stationierte Rettungshubschrauber der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.), seinen 12.000. Einsatz. Am frühen Nachmittag wurde die Besatzung zu einem Einsatz nach Milz gerufen. Nach nur neun Minuten Flugzeit landete der DRF-Pilot den Hubschrauber. "Christoph 60" war das erste Rettungsmittel, das den Einsatzort erreichte. Die medizinische Crew der DRF behandelte einen älteren Mann, der unter Herzrhythmusstörungen litt, und stabilisierte ihn für den Transport. Anschließend wurde der Patient zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Seit dem 1. Januar 1994 ist der DRF-Rettungshubschrauber in Suhl stationiert. Die mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Maschine wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Darüber hinaus wird er für den schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. "Christoph 60" ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und erreicht Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung werden im bundesweiten Durchschnitt jedoch nicht vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Für einen erheblichen Anteil ihrer Kosten muss die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) selbst aufkommen. Das ist der gemeinnützigen Organisation nur durch die Unterstützung von Förderern und Spendern möglich. Die DRF betreibt bundesweit zwanzig Luftrettungszentren.

Fragen zur DRF-Fördermitgliedschaft beantwortet das DRF-Service-Team montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter Telefon: 0711-70072211.

Quelle: drf.de

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