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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übergab durch seinen Präsidenten Christoph Unger am 22. Juni einen Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) der neuen Generation an das Land Nordrhein-Westfalen.Die beiden orangefarbenen Hubschrauber flogen einen leichten Bogen ehe sie im Kölner Rheinpark zur Landung ansetzten. Christoph 3, der in Köln Merheim stationierte Rettungshubschrauber war kurze Zeit zweimal zu sehen: die BO 105 CBS-5 war bisher im Einsatz; die EC 135 T2i wird zukünftig als einer der modernsten Hubschrauber weltweit in Köln eingesetzt. Zu der Übergabe des neuen Zivilschutz-Hubschraubers (ZSH) im Rheinpark hatten sich viele Gäste versammelt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übergab durch seinen Präsidenten Christoph Unger am 22. Juni den dritten Zivilschutz-Hubschrauber ZSH der neuen  Generation an das Ministerium für  Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. „Notfallrettung wurde in Nordrhein-Westfalen und besonders in Köln immer groß geschrieben. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an die Einführung derSymbolische Übergabe des Steuerknüppels durch Christoph Unger an  Dr. Frank Stollmann, Leitender Ministerialrat und zuständig für das Rettungswesen in NRW.„Notfallarztwagen“ 1957 in dieser Stadt, welche zusammen mit anderen neuen Ansätzen den Rettungsdienst in Deutschland revolutioniert haben. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass das Bundesministerium des Innern den ersten neuen Zivilschutz-Hubschrauber, eine BO 105 damals noch in gelb lackiert, hier für Köln in Leverkusen am 20. Dezember 1971 stationierte.“ sagte Unger in seiner Ansprache. Dr. Frank Stollmann, Leitender Ministerialrat und zuständig für das Rettungswesen in NRW, wies in seiner Rede darauf hin, dass seit mehr als 35 Jahren die Luftrettung in Köln fester und erfolgreicher Bestandteil des Gefahrenabwehrsystems für die Stadt Köln und das Umland sei. Für die Stadt Köln, die Kernträger des Luftrettungszentrums in Merheim ist, nahm Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes den neuen Hubschrauber an. Sie hob unter anderem auch die besonderen Leistungen der Berufsfeuerwehr Köln und der Hilfsorganisationen hervor, die die Rettung aus der Luft überhaupt erst möglich machen. Dabei dankte sie auch der Bundespolizei, die für die Hubschrauber die Piloten stellt und die Wartung übernimmt. Gunter Carloff, Leiter der Bundespolizei-Fliegergruppe ging in seinen Ausführungen auf die herausragende neue Technik des EC 135 ein. Zwei Triebwerke mit einer Leistung von 570 PS lassen den Hubschrauber mit einer maximalen Geschwindigkeit von 257 Stundenkilometern fliegen. Ausgestattet ist die Maschine auch mit einem digitalen Kartensystem und einem Kollisionswarnsystem. Zusätzlich werden alle Zivilschutz-Hubschrauber des Bundes mit dem aktiven Hinderniswarnsystem HELLAS (Helicopter Laser Radar) ausgestattet. Dieses weltweit einzigartige System warnt vor dem Einflug in Hindernisse unter Sichtflugbedingungen bei Tag und Nacht und leistet so einen erheblichen Beitrag zur Steigerung der Flugsicherheit. Von Gelsenkirchen bis Andernach und von Geilenkirchen bis Olpe fliegt Christoph 3. In Köln begann die Luftrettung vor zirka 36 Jahren am 21. Dezember 1971. Maßgeblich beteiligt an der Einführung der Luftrettung war Bundesminister a. D. Hans-Dietrich Genscher, der damals Bundesinnenminister war. Bei den Feierlichkeiten in Köln war der Bundesminister a. D. Ehrengast. Er wurde mit der EC 135 in den Rheinpark eingeflogen und traf beim Festakt auch den ersten Piloten und das erste Notarzt-Team von 1971.Beide Hubschrauber flogen zum Ende der feierlichen Übergabe in einem weiten Bogen über den Rheinpark aus. Und dabei war festzustellen, dass der EC 135 T2i in jedem Fall auch leiser ist als sein Vorgänger, was vor allen die Anwohner des Luftrettungszentrums freuen wird.

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe 

 

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