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Das Luftrettungszentrum Göttingen der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) stellte am Samstag, den 14. Juli 2007, der Öffentlichkeit seinen neuen Rettungshubschrauber vor: eine neue Maschine des Typs EC 135. Rund 400 Besucher kamen, um das modernste Fluggerät, das derzeit in der Luftrettung eingesetzt wird, zu besichtigen. Große und kleine Hubschrauberfans konnten von den Luftrettern allerlei Wissenswertes über ihre Arbeit erfahren.

"Christoph 44 hat sich dank der großen Akzeptanz der Kostenträger und der Ministerien als fester Bestandteil des regionalen Rettungswesens etabliert. Auch die Stadt Göttingen hat ihren Beitrag dazu geleistet. Allen danke ich für das Engagement für Christoph 44“, sagte DRF-Geschäftsführer Dr. Hans Jörg Eyrich beim feierlichen Empfang in seiner Rede. Auch Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und der Geschäftsführende Leiter des Zentrums für Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin (ZARI) der Universitätsklinik betonten in ihren Grußworten die Bedeutung des DRF-Rettungshubschraubers für Göttingen und seine Umgebung.

Während des Besichtigungstags war die Vorgängermaschine, ein Hubschrauber des Typs BO 105, im Einsatz. Vor den Augen der Besucher startete die Göttinger Crew am Samstag zu zwölf Einsätzen und stellte damit die Wichtigkeit der Luftrettung in der Region unter Beweis.

Hintergrundinformationen zum Hubschraubertyp EC 135

Der neue „Christoph 44“ ist leiser und bietet mehr Platz für den Patienten und die Luftretter an Bord. Im hochmodernen Hubschraubercockpit der EC 135 befindet sich ein Satelliten-Navigationssystem mit elektronischer Kartendarstellung, das in der Notfallrettung das schnelle und punktgenaue Auffinden von Einsatzorten ermöglicht. Eine Besonderheit der EC 135 ist außerdem, dass die Patiententrage nicht nur durch die Heck-, sondern auch durch die Seitentür in den Hubschrauber geladen werden kann. Die DRF wirkte an der Entwicklung dieses Hubschraubertyps beratend mit und stellte 1996 die weltweit ersten beiden EC 135 in Dienst.

Bisher wurde in Göttingen ein Hubschrauber des Typs BO 105 eingesetzt. Nach europäischer Luftfahrtgesetzgebung müssen bis Ende 2009 alle Hubschrauber des Typs BO 105 gegen Maschinen einer höheren Leistungsklasse ausgetauscht werden.

Das Luftrettungszentrum Göttingen und die DRF

Der DRF-Rettungshubschrauber „Christoph 44“ wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann „Christoph 44“ in maximal 15 Minuten erreichen. Sein Einsatzgebiet umfasst dabei die Landkreise Göttingen, Northeim, Osterode/Harz und ihre Leitstellen. Zudem wird der DRF-Rettungshubschrauber auch von den Leitstellen Kassel, Holzminden, Höxter, Eichsfeld und Werra Meißner alarmiert. Darüber hinaus wird „Christoph 44“ für den dringenden Patiententransport zwischen Kliniken eingesetzt.

Um Notfallpatienten schnell und effektiv zu helfen, wurde vor über 30 Jahren die DRF gegründet. Seither hat die gemeinnützige Luftrettungsorganisation mehr als 350.000 Einsätze geleistet. Bundesweit setzt die DRF heute mit ihren Partnern im TEAM DRF an 29 Luftrettungszentren Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein.

Quelle: drf.de 

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