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Gleich mehrere Feierlichkeiten standen in der vergangenen Woche an den Stationen der DRF Luftrettung an: in Friedrichshafen, Suhl und Niebüll fand jeweils einen Tag der offenen Tür für die Bevölkerung statt. Zum 15-jährigen Jubiläum in Suhl und zur Indienststellung der neuen EC 135 in Friedrichshafen wurden außerdem Feierstunden für geladene Gäste veranstaltet.

Am 18. Juni versammelten sich zu dem Empfang in Friedrichshafen 80 geladene Gäste. Der Vorstand der DRF Luftrettung, Steffen Lutz, erläuterte die Vorteile der neuen EC 135, die seit kurzem in Friedrichshafen im Einsatz ist. Peter Hauswald, Bürgermeister von Friedrichshafen, Sabine Reiser, Regierungsdirektorin im Landratsamt Bodenseekreis, und Prof. Dr. Inge Kaare Testal, Ärztlicher Direktor des Klinikums Friedrichshafen, sowie der leitende Notarzt der Station, Dr. Reinhard Stadler, betonten die Wichtigkeit des Hubschraubers für die Region. Im Anschluss an die Grußworte wurde die Maschine feierlich enthüllt und durch zwei Diakone ökumenisch gesegnet. Zwei Tage später stellte die Station Friedrichshafen den neuen Rettungshubschrauber der Bevölkerung vor. An dem Tag der offenen Tür beteiligten sich auch Rettungs- und Hilfsorganisationen und die Freiwillige Feuerwehr mit Aktionen.

Die Bedeutung des Rettungshubschraubers „Christoph 60“ für die Region stand anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Station Suhl im Mittelpunkt. Die Redner betonten die gute Einbindung des Hubschraubers in den Rettungsdienst. Dr. Jens Triebel, der Oberbürgermeister von Suhl, unterstrich die Wichtigkeit des Hubschraubers für Südthüringen. Insbesondere im Thüringer Wald habe der Hubschrauber als schneller Notarztzubringer einen klaren Zeitvorteil. Am 21. Juni gaben die Suhler Luftretter beim Tag der offenen Tür den Besuchern einen Einblick in ihren Arbeitsalltag. Auf große Resonanz stießen auch die Kinder lernen helfen-Kurse und die Ausstellungen der Feuerwehr Suhl und des DRK. 
Ebenfalls großen Anklang  fand der Tag der offenen Tür der Station Niebüll im Norden Deutschlands: Rund 3.500 Besucher kamen, um einen Blick in das im April eingeweihte Hangargebäude und die zu besichtigenden Hubschrauber zu werfen. Auch das Krankenhaus Niebüll beteiligte sich an der Veranstaltung: es bot geführte Besichtigungen der neuen Notaufnahme an. Die Rettungswache Niebüll, die Freiwillige Feuerwehr Niebüll/Deezbüll, das Technische Hilfswerk (THW), die Region Südjütland und die dänische Rettungsdienstorganisation Falck stellten Einsatzfahrzeuge aus.

Hintergrundinformationen zu den Stationen

Die in Friedrichshafen, Suhl und Niebüll stationierten Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung sind täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Die mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzten Hubschrauber können Einsatzorte im Umkreis von 50-60 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen. „Christoph 45“, Christoph 60“ und „Christoph Europa 5“ werden in der Notfallrettung als schnelle Notarztzubringer alarmiert. Darüber hinaus werden sie auch zum dringenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Die Rettungshubschrauber sind mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.

Quelle: drf-luftrettung.de

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