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„Christoph München“, der Hubschrauber der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH, darf als erster Hubschrauber in Deutschland ab sofort Nachtsichtgeräte in der Luftrettung einsetzen.

Diese für die Luftrettung in Deutschland neue Technologie wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz in München vorgestellt. Klaus Graf, Fachbereichsleiter Medizin der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH, betonte in seinem Vortrag die bundesweit steigende Bedeutung der Luftrettung: “Nach Vorgabe der notfallmedizinischen Fachgesellschaften in Deutschland muss die klinische Therapie bei Krankheitsbildern wie z.B. Schlaganfall oder Herzinfarkt nach höchstens 90 Minuten beginnen. Diese kurzen Zeiträume können außerhalb von Ballungszentren häufig nur mit Hilfe der Luftrettung eingehalten werden. Da diese Notfälle rund um die Uhr passieren, kommt auch der Luftrettung bei Nacht eine steigende Bedeutung zu.“ Allein in München stieg die Anzahl der Nachteinsätze des am Klinikum Großhadern stationierten Hubschraubers „Christoph München“ von 341 Einsätzen im Jahr 2006 auf 388 Nachteinsätze im Jahr 2008.

Johann Haslberger, Fachbereichsleiter Ausbildung der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH, erläuterte anschließend die Vorteile der Nachtsichtgeräte (Night Vision Goggles): „Die am Pilotenhelm befestigten Brillen verstärken das in der Nacht vorhandene Restlicht und bieten so den Piloten eine neue optische Orientierung in der Dunkelheit. Hindernisse wie Hochspannungsleitungen oder Windräder können früher und besser erkannt werden.“ Damit wird die Luftrettung bei Nacht um einen weiteren wichtigen Sicherheitsfaktor ergänzt. Nachtsichtgeräte werden in anderen europäischen Ländern wie der Schweiz, Holland und Norwegen bereits seit Jahren in der Luftrettung genutzt. In Deutschland fehlte bisher jedoch die behördliche Zulassung für den Einsatz von Nachtsichtgeräten in der zivilen Luftfahrt. An dieser Genehmigung arbeitete die HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH gemeinsam mit dem Hubschrauberhersteller Eurocopter viele Jahre, bis sie als erste Luftrettungsorganisation in Deutschland Ende 2008 diesen Durchbruch erreichte. Nach ausführlicher Schulung der Piloten können nun an der Station München Nachtsichtgeräte für den regulären Einsatzbetrieb genutzt werden.

Die HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH betreibt in Deutschland fünf 24-h-Stationen, davon drei in Bayern (München, Regensburg und Nürnberg). In keinem anderen Bundesland gibt es eine solche flächendeckende Versorgung mit Hubschraubern, die rund um die Uhr im Einsatz sind. „Christoph München“ ist mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzt. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgerüstet, die für eine optimale Versorgung von Intensivpatienten notwendig sind. Intensivtransporte werden vorrangig in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich durchgeführt. Darüber hinaus wird „Christoph München“ Tag und Nacht zur Rettung von Notfallpatienten eingesetzt. Innerhalb von 15 Minuten kann der Hubschrauber jeden Einsatzort im Umkreis von 50 Kilometern Luftlinie erreichen.

Die HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH ist Teil der DRF Luftrettung. Diese setzt an 42 Stationen in Deutschland, Österreich und Italien über 50 Hubschrauber für Notfalleinsätze und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten rund um die Uhr. Darüber hinaus führt die DRF Luftrettung weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambulanzflugzeugen durch. Insgesamt sind rund 700 Notärzte, 400 Rettungsassistenten, 200 Piloten und 100 Techniker für die DRF Luftrettung im Einsatz. Im Jahr 2008 leistete die DRF Luftrettung 40.602 Einsätze, so viele wie nie zuvor (2007: 39.111 Einsätze).

Quelle: drf-luftrettung.de

 

 

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