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Mit einer feierlichen Veranstaltung weihen heute die ADAC-Luftrettung und die Städteregion Aachen den Neubau der Luftrettungsstation Christoph Europa 1 ein. Nach zehnmonatiger Bau­zeit ist ein komplett neues Luftrettungszentrum entstanden, das modernsten Anforderungen entspricht. Damit beginnt in der über 35-jährigen Geschichte des Rettungshubschraubers eine neue Ära.

Zunächst war der Rettungshubschrauber von der Bundeswehr betrieben worden. Im Jahr 1998 übernahm die gemeinnützige ADAC-Luftrettung die Betreiberschaft von Christoph Europa 1. Die Crew war bis Juli 2010 in einem alten Gebäude der ehemaligen belgischen Kaserne untergebracht, während der Hubschrauber nachts in einem mehrere hundert Meter entfernten Hangar des Flugplatzes unterkam. Aktuelle arbeitsrechtliche und hygienische Standards machten einen Neubau für Crew und Hubschrauber notwendig. Die ADAC-Luftrettung investierte ca. 2 Millionen Euro, um weiterhin einen zeitgemäßen Rettungsdienst gewährleisten zu können.

Christoph Europa 1 und seine Crew absolvieren jährlich mehr als 2 000 Einsätze. Dabei versorgen die Luftretter nicht nur die Bevölkerung der Städteregion Aachen sondern sind auch grenzüberschreitend bei den belgischen und niederländischen Nachbarn tätig.

Die ADAC-Luftrettung verfügt über insgesamt drei Rettungshubschrauber, die grenzüberschreitend eingesetzt werden. Hierzu gehören neben Christoph Europa 1 in Aachen-Merzbrück auch Christoph Europa 2 in Rheine sowie Christophorus Europa 3 in Suben, nahe Passau in Niederbayern.

Quelle: presse.adac.de

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