Airshows

 

Die Show

Am Freitag den 18.03. öffnete sich die Veranstaltung dann dem breiten Publikum und diesem wurde bei bestem Wetter einiges geboten. Mehrere Stunden Flugprogramm erfuhren am Freitag Abend durch die Boeing Friday Night Alive ihren Höhepunkt. Bestandteil der nächtlichen Show waren Feuerwerk, eine Super Constellation und natürlich die F-111. Einem Nachbrennerstart folgten mehrere Vorbeiflüge und das berühmte Torching durfte dabei nicht fehlen. Beim sogenannten Torching wird bei der F-111 Kerosin abgelassen, welches sich im Nachbrenner entzündet und dafür sorgt das die F-111 einen Feuerschweif hinter sich herzieht. Vorbeiflüge dieser Art gehören zu jeder Vorführung der F-111 und sind schon bei Tag beeindruckend, bei Nacht jedoch umso imposanter. Die Night Alive wurde mit einer zweifachen Feuerwand (Wall of Fire) beendet. Heiß!

Samstag und Sonntag gab es ebenfalls ein abwechslungsreiches und umfangreiches Flugprogramm. Eröffnet wurde das Programm traditionell durch Fallschirmspringer. Die australische Luftwaffe (Royal Australian Air Force - RAAF) zeigte ihre BAe Hawk, die AP-3C Orion die der maritimen Aufklärung dient und ihr neuestes Transport- und Arbeitspferd die C-130J Hercules. Natürlich mit im Programm eine RAAF F/A-18 Hornet (A21-26) in einer Sonderlackierung anläßlich 20 Jahren Einsatz der Hornet bei der RAAF und mit Flares wurde nicht gespart. Ein Veteran der RAAF im Programm, die DHC-4 Caribou, die schon seit über vier Jahrzehnten ihren Dienst versieht und ein Nachfolger der über die entsprechenden Fähigkeiten und Eigenschaften verfügt sie zu ersetzen, ist nicht in Sicht.

 

Die Royal Australian Navy (RAN) hatte ihr Display Team am Start. Zwei AS350 Squirrel zeigten ein äußerst synchrones Display. Mit der Sea Hawk wurde die Suche und Bergung einer Person auf hoher See demonstriert.
Das Army Aviation Corps schließlich beteiligte sich mit einer Vorführung einer Landeübung von bewaffneten Streitkräften und Gerät. Beteiligt waren Hubschrauber vom Typ Kiowa, Iroquois (UH-1) die Black Hawk und die CH-47 Chinook.
Die USAF stellte den größten Teil der Gäste im Flugprogramm. Die Display Teams der Westküste der USA zeigten sowohl die F-15C als auch die F-16C. Die Maschinen für die Vorführungen stellten USAF-Einheiten aus Japan zur Verfügung. Die C-17 Globemaster bewies einmal mehr warum sie zu den führenden Typen bei den Transportflugzeugen gehört. Hervorragende Kurzstart- und landeeigenschaften, beste Manövrierfähigkeit verbunden mit der Möglichkeit schwere Lasten über große Entfernung zu transportieren. Eine B-52 „schaute“ auf einer ihrer Flüge von Guam aus „vorbei“ und machte einen Vorbeiflug.
Die neuseeländische Luftwaffe führte eine ihrer neuen Boeing 757 vor und die Tatsache das ein ehemaliger Kampfflugzeugpilot die Maschine steuerte war unübersehbar. Hervorragend und beeindruckend!

Nicht fehlen durften die zahlreichen historischen Flugzeuge die in Australien beheimatet sind wie z.B. Tiger Moth, Winjeels, CT4, Sopwith Pup, Super Connie, Catalina, Dakotas u.a.! Das Ende des 2.WK jährt sich 2005 zum 60.Mal und dem wurde mit einer Vorführung diverser Maschinen dieser Epoche gedacht, als da wären Kittyhawk, Boomerang, Zero, Sea Fury und Avenger.
Neben den Squirrels der Navy waren noch zwei weitere Display Teams vor Ort.
Zum einen die Roulettes, das offizielle Kunstflugteam der RAAF auf vier PC-9. Normalerweise besteht die Gruppe aus sechs PC-9, aber nach einem Unfall im Januar 2005 bei dem zwei PC-9 des Teams bei einem Trainingsflug zusammenstießen, treten die Roulettes vorläufig nur mit vier Maschinen auf.
Zum anderen die Southern Knights mit vier T-6 Harvard. Es handelt sich um ein noch junges Team, gegründet im Januar 1997, aber seitdem regelmäßiger und gern gesehener Gast auf der AIA in Avalon.
Abgerundet wurde das Programm durch Kunstflug in Form von Chris Sperou mit seiner Pitts S-1S und Jurgis Kairys der den langen Weg aus Litauen auf sich genommen hatte, um den Menschen Down Under mit seiner Su-31 zu zeigen, daß er nicht umsonst Weltkunstflugmeister geworden ist. Die Zuschauer waren begeistert von seiner Vorführung.
Den Abschluß der Show bildete jeweils die Vorführung der F-OneEleven mit ihren feurigen Vorbeiflügen!

Image
F-111 beim sogenannten Dump-and-Burn bzw. Torching-Manöver. Dabei wird Sprit abgelassen der sich im Nachbrenners der Maschine entzündet.

Image
DHC-4 Caribou

Image
F-111 beim Start zur Flugvorführung.

Image
Hawk

Image
F-15C

 

Galerie

20190127174418 B69c4e68 2s
83
07.09.18
20180515205218 32b23d29 2s
200
28.04.18
20180203201443 A090a723 2s
325
10.06.17