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Boeing Stearman

  • Demnächst: Stearman and Friends

  • Flugtag FSV Cumulus

    Pünktlich am Himmelfahrtstag, gern auch als Vatertag von Nichtvätern gefeiert, findet auf dem Uelzener Flugplatz der Flugplatz des FSV Cumulus statt.

    Für uns immer Gelegenheit die Saison zu beginnen, die (neue) Technik zu checken und die eingerosteten Mitziehbewegungen zu üben.
    Für viele andere ist dieser Flugtag seit Jahren ein beliebter Ausflugsort, fast schon Jahrmarkt.

    Der ortsansässige Verein nutzt diesen Tag um sich zu präsentieren, Gäste einzuladen und die Technik vorzustellen.

     

    Ein kleiner Blick auf diese Veranstaltung, diese war (wie immer) sehr gut organisiert, professionell vorbereitet und gut mit Besuchern gefüllt. Schlicht - alles sehr freundlich! (Stearman N60HW)

    Der Verein und der Flugplatz stellen sich vor!
    Sie sehen, die Nähe zur Start- und Landebahn ist gegeben, alles ganz natürlich.

    Hauptsächlich ist das ein Flugtag. Es wird geflogen. Meist mit Passagieren, hier die An-2, D-FWJH. Für mein Gefühl, war sie in diesem Jahr mehr unterwegs als in anderen Jahren. Gut so, ist damit doch hoffentlich wieder ein Stück Erhalt dieses Flugzeuges gesichert.

    Es war Stearman Treffen, hier die N9051N. Es war windig, Anflüge sicher eine Herausforderung. 

    Heimvorteil dagegen für die Jak-50, T7-JAC. Schade, keine weiteren Jak-50 / Jak-52 (ich schreibe nicht Yak-52...) eintrafen. Rotenburg/Wümme ist doch nicht weit.  

    In so einer Cri-Cri ist es bestimmt eng. Da muss man vor dem Start noch mal Luft holen :) 
    D-GCFPA, 2 x 11 kW heben gleich ab!

    Speed Canard SC-01B, D-EAUS. Geschmack ist bekanntlich Ansichtssache...aber der Sound und die Silouhette am Himmel einzig!

    RV-8, D-EJFH mit Invasionsstreifen... wollte wohl mal Mustang werden.

    gleiches Modell, RV-8, D-ERVI. Das Flugzeug scheint recht neu zu sein.

    Und fast Nr. 3, RV-4, D-EJMD

    Ein Oldtimer dagegen, Klemm 107B, D-ECAH, das war Nr. 1

    Nr. 2, D-EKEK, Klemm-107C

    Die dritte Stearman, D-EMDV

    Czech Sport Aircraft SportCruiser, PH-LSA. Hergestellt in Kunovice/CZ, zugelassen in den Niederlanden, beheimatet in Norddeutschland

    Ebenfalls in Kunovice gebaut wurde diese Zlin (Moravan) Z-526F, D-EZBI. Das dürfte allerdings mittlerweile 45 Jahre her sein. 

    Noch etwas älter ist die An-2, D-FWJH. Man könnte aber denken, sie ist nagelneu So sieht sie aus - ein perfektes Äußeres!

    So ging es zu an Himmelfahrt, immer etwas los, auch auf der Erde. Im Vordergrund D-2781, Zulu 9

    Fast zum Schluss - Gyrocopter D-MYYM

    Das war es schon. Noch ein Blick in der Uhrenladen, auch dieser ist nicht überall möglich und gewollt! Hier schon.
    Auf zur Saison 2015!

    Bilder und Text (C) JetJournal.net, Jan Koennig, 2015

  • Hangar 10

    Das klassische Museum stellt Flugzeuge aus und hofft, dass Gäste kommen. So ist das im Hangar 10 nicht. Die klassische Restaurationswerkstatt schottet sich vom Publikumsverkehr ab, um Flugzeuge zu restaurieren. So ist das im Hangar 10 nicht. Der klassische Fliegerclub lässt Gäste mitfliegen, stellt seine Maschinen sonst aber nicht aus. So ist das im Hangar 10 nicht.

    Der Hangar 10 ist eine Kombination von allem, man stellt Flugzeuge aus, restauriert, lässt mitfliegen. Das ist recht einmalig in Deutschland.

    Es befindet sich im nordöstlichsten Zipfel von Deutschland, aus der Insel Usedom, am Flugplatz Heringsdorf. In einer ehemaligen Wartungshalle entstand eine Mischung aus Indoor-Freizeitpark für Kinder (Kletterparadies auf der einen Hallenseite) und einem Spielplatz für große Kinder (Ausstellung auf der anderen Seite), der Hangar 10. Zwischen ausgewählten Flugzeugen sind auch einige Autos und Krafträder zu finden.

    Northrop P-51D Mustang, D-FUNN

    Fast alle Flugzeuge sind flugfähig. Die Ausstellung ist aber nicht statisch, es gibt immer wieder Ab- und Zugänge. Mit einem Teil der Flugzeuge können Rundflüge gebucht werden, auch das trägt zum Erhalt des Museums bei.
    Davon kann das Ganze aber nicht bezahlt werden, auch die Anschaffung der Flugzeuge wird zusätzliche private Gelder beanspruchen.

     

    Messerschmitt Bf-106 G-14

    Die Messerschmitt "Schwarze 2" ist nicht flugfähig restauriert. Die Maschine stürzte 1944 nach Luftkampf mit B-17 Bombern ab. Eigentlich ist dieses Exemplar ein Replica, denn "original" ist hier wohl nur der Leitwerksbereich.
    Eine weitere Bf-109, aber in flugfähigem Zustand, soll den Hangar 10 demnächste erweitern. In der Bf-109 G-6 "Schwarze 8" lief Ende 2015 erstmalig das Triebwerk.

    Bücker Bü-133 Jungmeister D-EPAX

    Bücker Bü-131 Jungmann, D-EPAX

     

    Das letzte (komplette) deutsche Flugzeug ist eine Focke Wulf FW-190 D-9, Die weisse 16 ist ebenfalls ein Replica, nicht flugfähig und von der Restaurierungsqualität - sagen wir mal - anders.
    Vielleicht war es gewollt, dass alte (originale?) Teile fast im Ursprungszustand belassen wurden, neue Teile auch als solche sichtbar sind. Die Maschine sit mittlerweile verkauft und hat den Hangar 10 verlassen.
    Auch der zwischenzeitlich ausgestellte Fieseler Storch ist nicht mehr auf Usedom zu finden.

    Polikarpow Po-2, eigentlich eine CSS-13, D-EEPO

    Jakowlew Jak-9UM, D-FAFA

    Ebenfalls flugfähig, aber eher kein Original, die Jak-9. Ein Neubau aus 1996 mit Allison Motor, unter angeblicher Verwendung von Jak Originalteilen.

    Spitfire Mk.IX T9, D-FMKM

    Immer mal wieder müssen die Flugzeuge gewartet weren, so auch der Doppelsitzer D-FMKM

    Hier liegt die Haube des zweiten, hinteren Sitzes, dieser kann aber auch mit einem Blech abgedeckt werden. Interessant ist die Kombination der Registrierungen und der Hoheitszeichen. Auch diese Maschine könnte den Hangar 10 bald verlassen, eine weitere Spitfire soll gerade gekauft worden sein.

    Boeing Stearman A75N1, D-ERAX

    North American AT-6A Havard II, D-FITE

    Neben den gut gepflegten Flugzeugen auch ein Wrack einer Bf-109 E-3a aus den Alpen im Zustand des Auffindens.

    Insgesamt ist die Ausstellung Hangar 10 sehr gepflegt, sehr sauber, vielleicht schon ein wenig zu steril. Aber die Pflege der Maschinen geht vor, man riecht es im gesamten Gebäude. Im Sommer wird man das eine oder andere Flugzeug im Aussenbereich oder in der Luft sehen.
    Zusätzlich bietet der Hangar 10 einen Souvenirshop und ein Restaurant.
    So kann ein Urlaubstag mit Besuch des Hangar 10 auch abseits des Strandes auf Usedom sinnvoll verbraucht werden!   

    Den genauen Weg zum Museum finden Sie unten, die Galerie hier, dazu noch ein Link zur Webseite des Hangar 10.

    {phocamaps view=map|id=6} oder {phocamaps view=link|id=6|text=Map} 

     Bilder und Text (C) Jan Könnig

  • Stearman and Friends 2021

    Seit mehr als 30 Jahren fahre ich daran vorbei. An Bienenfarm. Auf dem Weg nach Berlin, den mein Auto mehrmals im Jahr findet, stand seit jeher kurz vor Nauen ein Wegweiser zum Flugplatz Bienenfarm. Richtig ernstgenommen habe ich ihn nicht, bis vor 2 Jahren.
    Da wurde mir erstmal wirklich ein Ergebnis der "Übernahme" des Flugplatzes durch die QUAX-Flieger bewusst. 2019 ein Ostblock Fly-In, der Name etwas übertrieben, nicht die gesamte Luftflotte des "Ostblocks" flog ein, aber auch die eine oder andere Yak-52.
    Das Ereignis damals noch "mitgenommen", jetzt, 2 Jahre später und nach langen Monaten der Airshowpause, ein anderes Bild. 

    Das Stearmans and Friends stand an, ein Fly in des Boeing Trainers aus den 1940ern und seinen Kumpels. Normalerweise nicht auf meiner To-Do Liste aber aufgrund fehlender anderer Möglichkeiten stehend, entpuppte sich das Event dieses mal als professionell organisiert, sehr gut besucht und beflogen.

    Das hätte ich ja nicht erwartet, ca. 200 Flugzeuge, davon knapp 20 Stearmans. Die Boeing Schuldoppeldecker tragen übrigens verschiedene Bezeichnungen, von PT-17, über A75 bis N2S. Die Bezeichnung spiegelt des Ausrüstungszustand und Motorisierung wider, zusätzlich Verwendungsbezeichnungen (PT-17) der U.S. Army und U.S. Navy (N2S).
    Ein wenig durcheinander, eine echte Logik erschließt sich (mir) nicht, aber alle sprechen wir der Einfachheit halber mit "Stearman" an.

    Aufgrund der bekannten Restriktionen war die Anzahl der Zuschauer begrenzt. Tickets konnten vorab online geordert werden, mittels QR-Code klappte der Zugang relativ flott. Diverse Rufe nach "mehr Zuschauer" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Das Gelände war ehrlicherweise - voll. Mehr Zuschauer dort lassen keinen besseren Blick zu. Das könnte zu Frustrationen führen, denn die Erwartung "Flugzeuge am Himmel" wurde erfüllt, aber natürlich alles sehr hoch, weit weg und kaum fotografisch zu erfassen. Leider auch teilweise gar nicht zu sehen. 
     An die Start- und Landebahn war überhaupt kein rankommen, weder mit noch ohne Kamera.

    Nort American T-6 Texan im Vorbeiflug.

    Stearmans in Parkposition

    Dennoch eine sehr gute organisatorische Leistung, die Masse und Qualität an historischen Flugzeugen zusammenzutrommeln. Es wird nicht leicht sein, allen gerecht zu werden, den (zahlenden) Zuschauern, den (selbst zahlenden) Piloten und Mitfliegern und dem allgegenwärtigen Ordnungsamt samt Flugaufsicht.

    Ich hoffe, dass die Organisatoren daraus keine Airshow machen wollen. Eigentlich ist es ein come-together mit Gästen, es wird ein wenig geflogen. Dabei darf es gern bleiben. Leider gab es in der Vergangenheit genug Airshowkonzepte, die immer größer wurden, nach einigen wenigen Durchführungen platzte der Ballon und niemand hörte mehr davon.

    Trotzdem natürlich beeindruckend, wenn die P-51 Mustang am Himmel röhrt und immer tiefer und schneller reinkommt.
    Apropos röhrte, zum Glück ist der Platz Bienenfarm sehr weit weg von Lebensmittelpunkten anderer Menschen. Potenziell also keine Lärm-Beschwerden oder Klima Proteste. Zur Beruhigung der Symphatisanten der Greta-Fraktion: Wir kommen elektrisch an, das muss reichen. In der Luft muss AvGAs verbrannt werden ;) , das wollen wir hören, sehen und riechen!

    Eine Bücker 131 der Quaxe.
    Alle weiteren Bilder sowie jede Teilnehmer Stearman findet Ihr in unserer Galerie!

    Abschließend will ich sagen, dass ich das Engegement der Veranstalter und Teilnehmer sehr hoch bewerten möchte, gerade mit Blick auf das Datum: Anfang Juli 2021. Nichts war und ist sicher, daher Hals und Beinbruich bis zum nächsten Event, wenn es wieder heißt: kurz vor Nauen links abbiegen! 

    Text und Fotos: J.K., JetJournal 2021

       

     

     

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Heute ist der 09.12.2022.
Angezeigt werden 5 Events in einem Zeitraum von 180 Tagen im voraus.

Eine durchsuchbare Gesamtübersicht aller Events erhalten Sie hier.


03 Mär 2023
noch 84 Tage

Australian Airshow und Avalon

03.03. - 05.03.
Geelong, Australia
26 Mai 2023
noch 168 Tage

La Ferté Alais Airshow

26.05. - 28.05.
La Ferté Alais, Frankreich
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